"Primitives"

Levent Ozruh

Material

Nachbearbeitung

Produktdetails

Auf Anfrage verfügbar

Quarzsand (SH – F01)

Infiltration + gefärbt

400 x 400 x 600 mm (Bounding Box)

40 - 60 kg abhänging vom Teil    

London (Großbritanien), 2021
Video + Photography by Studio Naaro

Primitives

Levent Ozruh hat eine Familie von Nachttischen entworfen, die von einer gleichartigen algorithmischen DNA abweicht. Als Objekte sind sie Hybride aus Skulptur und Möbel; sie sind ein eingefrorener Moment der Verhandlung zwischen der visuellen und funktionalen Agenda.

Die Morphologie eines jeden Objekts soll zu einer Neubewertung dessen führen, was ein Objekt primitiv macht: die generierte Ästhetik, die Werkzeuge der Schöpfung oder die Gesellschaft, für die es produziert wird? 

Während die formale Sprache und Ästhetik der PRIMITIVES roh und archaisch erscheinen, erforschen die Mittel der Kreation zeitgenössische rechnerische Prozesse. Dies führt zu einer Kluft zwischen der Erscheinung und den kodifizierten Anweisungen, die als eine Reihe von algorithmischen Prozeduren vom Designer geschrieben werden. 
 

Wirbel und Vertiefungen werden durch einfache Farbgebung und das Spiel von Licht und Schatten in den Vordergrund gerückt. Dies wird durch die strukturierte Oberfläche des Sandes noch verstärkt. Je nach Lichteinfall ändert sich die Färbung der PRIMITIVES und betont die Vergänglichkeit der Zeit.

Der additive Fertigungsprozess hat Objekte geschaffen, die zwar verwandt, aber nicht identisch sind. Diese sechs Objekte sind eine Demonstration der Kontrolle der Komplexität, die der Designer ausübt, indem er die verschiedenen Einheiten, die durch die Regeln des Algorithmus erzeugt werden, kuratiert. Jedes Stück behält seine Integrität, aber sie haben unterschiedliche funktionale Kapazitäten; zum Beispiel ist bei einigen die nutzbare Oberfläche reduziert, so dass die Designtreiber Vorrang haben und bei anderen das Gegenteil der Fall ist.

 

Levent Ozruh

Als Architekturdesigner in Großbritannien wurde Levent Ozruh an der University of Edinburgh und der UCL's Bartlett School of Architecture ausgebildet. Während seiner Berufslaufbahn hat er bereits in Österreich, Italien und Großbritannien gearbeitet. Vor seinem Master an der Bartlett war er Forscher am MIT im Rahmen des Senseable City Lab.

Derzeit ist Levent Teaching Fellow an der Bartlett School und leitet ein Postgraduate Design Studio, das sich auf die Schnittstelle von Bio-Spatial Design und künstlicher Intelligenz konzentriert. Levent's Arbeit oszilliert zwischen kleinformatigen physischen Konstruktionen und spekulativen digitalen Bildern von Architektur.

Siehe auch: